…und schon wieder nichts geschafft.

13. Februar 2020

Es ist der Klassiker: Jeden Tag geht es ins Büro. Dort folgt Termin auf Termin. Vom Meeting um 9:00 Uhr geht es zurück zum Schreibtisch, denn: um 11:00 Uhr wartet die „TelKo“. Danach Projektbesprechung beim Mittagessen bevor das eng getaktete Nachmittagsprogramm beginnt.

Und auch wenn kaum einmal Zeit ist, Luft zu holen hat man am Ende des Tages, auf den Schreibtisch gestützt, das Gefühl, nicht wirklich etwas geschafft, oder gar erledigt zu haben.

Aber warum ist das so?

Das beschriebene Phänomen nennt sich „Fake Work“ und wird zum Beispiel von „impulse“-Chefredakteurin Nicole Basel in einem Anfang 2020 erschienenen Online-Artikel beschrieben. Dieses Fake Work ist – wie das Wort schon sagt – falsch und unproduktiv. Auch wenn sie sich für den Einzelnen wie „echte“ Arbeit anfühlt. Konkrete Beispiele sind E-Mails ohne wirklich informativen Inhalt, sinnloses Reporting oder Treffen, auf denen keine Entscheidungen fallen. Das alles fühlt sich wie Arbeit an, da Zeit verrinnt, während daran „gearbeitet“ wird. Nur wird eben jene Zeit verschwendet – mit dem Lesen und Beantworten dieser Mails, dem Schreiben der Reportings und dem Herumsitzen in Konferenzräumen. Denn im Unterschied zur produktiven Arbeit werden bei all diesen Tätigkeiten keine Ziele erreicht. Im Gegenteil hält „falsche“ von der „richtigen“ Arbeit ab, mit der Konsequenz, dass ein Unternehmen an Produktivität verliert, wenn der Anteil an „Fake-Work“ steigt. Schlimmer noch. Diese fast schon destruktive Art, Zeit im Büro zu verbringen, greift auf Kolleginnen und Kollegen über und kann so – schlimmstenfalls – ein ganzes Unternehmen infiziert. Die daraus folgende Abwärtsspierale dreht sich dann besonders schnell, wenn Vorgesetzte „Fake Work“ leisten, da ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das schlechte Verhalten übernehmen.

prozessoptimierung
Wir bei Werhausen leben Effektivität.

 

Die Lösung heißt „Prozesse“

Unabhängig davon, wo und wie ein solches Verhalten entsteht und sich einschleicht – ihm muss entschieden entgegengetreten werden!

Aus unserer Sicht sind klare Arbeitsziele gepaart mit funktionierenden Prozessen die effektivste Lösung!

Zunächst einmal sollte klar sein, was überhaupt das Arbeitsziel ist. Und das sollte mehr sein als „Anwesenheit“ und geschäftig Tun – der Outcome, das Ergebnis muss für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter verständlich sein. Dass ein bestimmtes Ziel erreicht werden kann, dafür sorgen dann die bereits erwähnten, klaren Prozesse.

Prozesse und eindeutig geregelte Abläufe entscheiden darüber, wie effizient und effektiv in einem Unternehmen gearbeitet wird und damit auch, wie rentabel es überhaupt sein kann. So wird beispielsweise die Geschäftsführung entlastet, wenn sie weniger ins Tagesgeschäft eingreifen muss. Stattdessen kann sie sich um strategische Aufgaben kümmern – was dem Unternehmen im Ganzen zugutekommt. Außerdem sichern eingeführte Prozesse das Wissen in einem Betrieb und führen so langfristig zur Steigerung der Arbeitsqualität. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Mitarbeiterzufriedenheit. Sie erhöht sich nachweislich, wenn Kolleginnen und Kollegen sich auf produktives Arbeiten konzentrieren und die positiven Ergebnisse ihres Tuns erleben können.

Um die richtigen Prozesse zu erarbeiten ist es elementar, die eigenen Mitarbeiter zu befragen und sie eng einzubeziehen. Denn sie wissen am besten, wo „Fake Work“ lauert.

Ein externer Sparringspartner mit Erfahrungen bei der Implementierung von Prozessen kann hier ebenfalls einen wichtigen Beitrag leisten.

So einer sind wir. Sprechen Sie uns jederzeit gerne an