Krisenmanagement, Instagram und Videokonferenzen

25. Juni 2020

Langsam entwickelt sich eine Art „neuer Normalität“. Nachdem die ersten Beschränkungen wieder aufgehoben sind, werfen wir gemeinsam mit unserm Vorstand Nicole Werhausen einen Blick zurück auf die turbulenten letzten Wochen. Sie beschreibt ihren „Corona-Arbeitsalltag“ und neue digitale Chancen.

Video-Schalte statt Vor-Ort-Termin, Instagram Live-Talk statt Podiumsdiskussion – im Arbeitsalltag von Nicole Wehrhausen war in den letzten Wochen kaum noch etwas so, wie es vor Beginn der Corona-Pandemie war. Auch wenn viel von Schockstarre und Lockdown die Rede war – Nicole Werhausens Terminkalender wurde nicht leerer, sondern immer voller. Hinzu kamen von ihr initiierte Instagram Live-Talks und mit dem Team der Werhausen AG neu entwickelte Dienstleistungsangebote. Werfen wir einen Blick zurück:

„Nachdem es bereits Anfang des Jahres erste Nachrichten zu COVID-19 gab, haben wir uns Ende Februar immer intensiver mit dem Thema beschäftigt. Dabei wurde uns schnell klar, dass ein flächendeckender Ausbruch massive Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft haben könnte“, beschreibt Nicole Werhausen. Und ergänzt: „Deshalb haben wir uns so schnell und umfassend wie möglich auf das vorbereitet, was unserer Meinung nach auf die Wirtschaft zukommen könnte – wobei damals noch niemand das Ausmaß und die Folgen abschätzen konnte.“

Foto: Silvia Kriens Photography

Damit gehörte die Werhausen AG zu denjenigen, die verhältnismäßig früh aktiv wurden und denen schnell klar war, dass man das neu gesammelte Wissen so gut und schnell wie möglich verteilen wollte. Neben dem persönlichen Gespräch und Info-Mails an Kunden wurden dazu vor allem soziale Netzwerke und die eigene Website genutzt. So ging bereits am 4. März ein Beitrag unter der Überschrift „Kluge Vorbereitung anstatt blinder Panik“ online. Parallel erarbeiten Nicole Werhausen und ihr Team die ersten Sicherheitsmaßnahmen und Homeoffice-Konzepte. „Wir hatten dabei vor allem im Blick, was passiert, wenn sich jemand von uns ansteckt“, so die Unternehmerin rückblickend. Um in einem solchen Fall handlungsfähig zu bleiben, wurden täglich die notwendigsten Arbeitsunterlagen mit in den Feierabend genommen, jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter mit einem eigenen Laptop und professioneller Webcam ausgestattet. Parallel wurden Kundentermine vor Ort herunter- und die Nutzung digitaler Kommunikationswege wie „Zoom“ hochgeschraubt.

 

Teil II zu Corona und „die neue Realität“ wird ab dem 02. Juli 2020 hier vorzufinden sein!