Wissen vs. Lernen: Zukunft braucht echte Wissenslösungen

Seneca hatte bereits festgestellt: Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir. Ausbildungseinrichtungen verdrehen gern diesen Satz, aber es ist und bleibt Etikettenschwindel. In einer Welt, in der die Komplexität zunehmend zu einer Wissensimplosion führt, brachen wir neues Denken. Aber wie soll das gehen, wenn ein Großteil der Menschen mit Lerninhalten vollgestopft wird, welche für komplexe Aufgaben nicht ausreichen und vielleicht helfen, eine Teilaufgabe auszuüben, für die nur ein eindimensionales Wissen ausreicht. Das Prinzip des Förderbandes lässt auch hier grüßen. Und Menschen lernen dann natürlich auch, wie unsinnig das traditionelle Lernsystem ist. Das begrenzt sie auch bei dem Lernen von Problemlösungstechniken.

Menschen sind zu viel mehr fähig. Neues Wissen erfordert das Einreißen von selbstgesetzten Grenzen. Es hängt nur davon ab, ob wir unsere Wahrnehmungswelt als abgeschlossen ansehen, oder bereit sind, neue Welten zu erobern. Unternehmen können sich ein abgeschlossenes Weltbild jedenfalls nicht erlauben. Es gilt, ein Lernsystem zu implementieren, welches das Unternehmen mit allen Mitarbeitern zu neuen Welten (Märkten) aufbrechen lässt. Und das geht nicht mit „Visionsarbeit“, gern auch abgebildet in Unternehmensgrundsätzen und leeren Worthülsen.

Wirksame Zielbilder bestehen aus harter Strategiearbeit. Strategien sind nichts weiter als Wege zu neuen Lösungen. Und diese bestehen aus Wissen, was in konkreten Lösungen abzubilden ist. Unternehmen haben riesige Chancen, wenn sie nicht durch Unternehmer begrenzt werden.

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