Generation Y: Wo bleibt die Verantwortungsübernahme?

Unternehmen und Menschen brauchen Führung. Führung bedarf aber einer Ausrichtung auf die Zukunft, ist in diesem Sinne pro-aktiv. So betrachtet müssen Führungskräfte diese Verantwortung übernehmen. Und was ist mit den Geführten, die angeblich Leistungsverweigerer sind? Wollen Mitarbeiter tatsächlich wieder zurück in die Vergangenheit, in der enge Vorgaben üblich waren und Freiräume selten eingeräumt wurden? Wenn einerseits neue Arbeitswelten beschworen werden (Industrie 4.0), andererseits von 9 to 5-Jobs geträumt wird, dann passt das nicht zusammen.

Wer auf die Freiheit verzichtet, um größtmögliche Sicherheit zu bekommen, wird bekanntlich Beides verlieren. Nur wer in der Verantwortungsübernahme erkennt, dass er Freiräume bekommt, die in normalen Jobs undenkbar sind, wird auch seine eigene Zukunft gestalten. Gestaltungsräume „mit Sinn“ entstehen.

Allerdings gilt auch, dass Unternehmen lernen müssen, wie Ergebnisverantwortung wirklich gestaltet wird. Es geht eben nicht um ein höheres Pensum, sondern um die Realisierung neuer Ziele. Und das sind selten nur größere Zahlen, denn diese sind nur die Wirkungen. Um das verstehen zu können, müssen Ursachen und Wirkungen systemisch verbunden werden.

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