Unternehmensführung: Das Problem steht vor der Belegschaft

Wenn Erträge ausbleiben, also Probleme auftreten, bleiben 2 Reiz-Reaktionsmuster. Entweder die Probleme werden proaktiv gelöst – oder man trennt sich vom Problem. Leider ist letzteres üblich. Schuldige sind schnell ausgemacht. Und dann wird schnell klar, wieviele Schlechtleistungen von Mitarbeitern erbracht werden. So kann es ja nicht funktionieren. Dabei wird aber übersehen, dass allein die Unternehmer den Rahmen für die Leistungen setzen – und auch die Regeln.

Aber das mit den Regeln ist die große Unbekannte. Es ist zu wenig bekannt, dass Ursachen und Wirkungen über Regeln verbunden sind, auch wenn Aristoteles das schon vor vielen Jahrhunderten erkannt hatte. Das Setzen und Umsetzen von Regeln ist die Königsdisziplin, oder einfach nur Unternehmensführung. Denn ein Unternehmen ist ein komplexes Ganzes. Wer das akzeptiert, hat schon fast den Zugang zu den Lösungen entdeckt.

Mitarbeiter verhalten sich nur folgerichtig: werden die Regeln nicht gesetzt, wird jeder nach seinem Verständnis um die Welt handeln. Er hat in diesem Sinne immer Recht. Ob er es „richtig macht“, wird ursächlich vom Unternehmer entschieden. Wird Unternehmensführung nicht wahrgenommen, kann es keinen Schuldigen auf Mitarbeiterseite geben.

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