Systemik: Prozesse: die unbekannten Strukturen

Strukturen braucht jedes Unternehmen. Fast immer werden damit Menschen verbunden, die bestimmte Arbeiten im Unternehmen ausführen. Und wenn das Unternehmen größer wird, werden bereichsweise Verantwortung übertragen und Rollen definiert. Dahinter steht immer die Idee, dass konkrete Aufgaben von konkreten Menschen ausgeführt werden müssen.

Ist das Unternehmen größer bzw. stärker organisiert, werden Abläufe festgelegt. Diese Prozesse sind wiederkehrende Abfolgen von Aufgaben. Aber diese konkreten Arbeitsabläufe sind nicht alle Prozesse, die in Unternehmen wirksam sind. Viel wichtiger sind die Anpassungen an das Umfeld, also an die Marktbedingungen.

Im Fokus: Die Anpassungen an die Marktbedingungen

Diese Anpassungen sind aus Sicht der Unternehmen „normal“, weil sie das Ergebnis der Erfahrungen darstellen. Sie sind das Abbild der Evolution, also der Anpassung, wie sie in allen Branchen stattfinden. Fast immer entwickeln sich diese Anpassungen unternehmensübergreifend auf Basis von Branchenregeln, welche mit einem Mitarbeiterwechsel und über Berater auf andere Betriebe übergehen.

Wenn ein Unternehmen Lernkurven – also die Intensität der Entwicklungen – stärker auf Wissensprozesse ausrichten will, reichen, die üblichen Prozessqualitäten nicht mehr aus. Die Entwicklungsprozesse sind zielgerichtet anzuschieben. Diese Prozessqualitäten können aber nicht über die reaktive Ausrichtung auf die Vergangenheit entstehen. Es bedarf Unternehmer, welche in der Lage sind, die bisherigen Vorgehensweisen grundsätzlich in Frage zu stellen, um damit zu einer (R)Evolution zu kommen. Eine Revolution deshalb, weil übliche Denkmodelle überwunden werden. Gelingt dieses, entsteht eine proaktive Ausrichtung eines Unternehmens, welches in der Lage ist, sich von üblichen Unternehmenskulturansätzen konsequent zu trennen, welche nicht selten den Blick auf echte Innovationen verschleiern.

Diese Entwicklungsprozesse erschließen neue Potenziale. Sie lassen eine Ausrichtung auf das Unternehmen zu, welches in der Zukunft im Wettbewerb bestehen will/muss. Und wenn klar ist, dass sich jedes Unternehmen anpassen muss: warum muss dann auf Impulse von außen gewartet werden? Das Einzige was fehlt, ist das Ziel und der Zugang zum (Entwicklungs-)wissen.

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