Schlechtleistungen: wer Bahn fährt, muss starke Nerven haben

Eine Fahrt mit der Bundesbahn: wie immer beginnt das Problem an „automatisierten“ Bahnhöfen bereits mit dem Fahrkartenkauf. Es geht nicht nur darum, dass der Tarifdschungel es schwer macht, den besten Tarif rauszufinden. Irgendwann ist der Nutzer genervt und will einfach nur Karten haben, damit später keine Schwarzfahrt unterstellt werden kann. Und der nächste Zug kommt irgendwann.

Also werden für 2 Personen Einzelfahrkarten angewählt und dann noch Fahrradkarten dazu gebucht. Nicht logisch: nach der 2. Eingabe der Zusatzkarten erscheint dann der Gesamtpreis nur für die Fahrradkarten. Da der Nutzer lernfähig ist, versucht er danach, das Problem zu lösen, indem zunächst die Personenkarten gebucht und bezahlt werden, was auch klappt. Nachdem dann weiterhin 2 Fahrradkarten gebucht werden, ergibt sich erstaunlicherweise ein anderer Preis. Auch hier lernt der Nutzer: er bucht zunächst eine Personenkarte und dann 2 x die Fahrradkarte. Wie beim ersten Mal erscheint dann nur der Preis für die 2 Fahrradkarten – allerdings jetzt der richtige Preis.

Geschafft? –  noch nicht. Natürlich muss noch bezahlt werden. Es stellt sich heraus, dass leider der Automat Geldscheine bis max. 10 Euro annimmt! Die logische Konsequenz: die Fahrradkarten werden nicht gekauft – und später kommt auch kein Kontrolleur. Fakt: Ärger, ungutes Gefühl beim Kunden und fehlende Einnahmen auf Seiten der Bahn.

Natürlich wissen die Nutzer, dass die Bundesbahn viele Probleme hat, die nicht nur zum Schmunzeln Anlass geben. Natürlich haben Bahnreisende vieles hingenommen und akzeptieren Schlechtleistungen tagtäglich. Aber wenn dann während der Bahnfahrt noch die Toilette im wahrsten Sinne des Wortes „überläuft“ und sich alles in den Fahrgastraum ergießt, dann reicht es.

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