Referenzen: der Stoff, aus dem die Zukunft gebaut wird

Referenzen ermöglichen ganz allgemein, auf deren Basis die richtigen Lösungen zu bauen. Sie wirken wie ein Ordnungssystem. Lösungen sind damit auf diese Fixpunkte im System zurückzuführen. Dieses Prinzip gilt nicht nur in Bereichen, wo Lösungen berechenbar sind (z.B. in der Programmierung), sondern auch für Unternehmen, weil diese letztlich ja nur zusammenhängende Gebilde sind, also Systeme.

Wenn die Arbeit mit Referenzen für viele Geisteswissenschaftler völlig normal ist, ist es in Unternehmen scheinbar völliges Neuland, obwohl die Grundprinzipien für erfolgreiche Unternehmen nicht neu sind. Aber alles wird überlagert durch die Art des Denkens, welche Menschen an den Tag legen. Die Erfahrungen überlagern neue Lösungen und verhindern, dass diese „einfach“ erkannt werden.

Die Denkweise schützt zwar den Menschen davor, unerprobtes blind auszuprobieren und dabei zu scheitern, führt aber in einem dynamischen Umfeld dazu, dass eine Anpassung verlangsamt wird. Und das ist der entscheidende Punkt: bekanntlich gewinnt nicht der Stärkste, und auch nicht der intelligenteste, wie Charles Darwin einmal treffend erkannt hat. Es ist vielmehr derjenige, welcher am besten auf Veränderungen reagiert.

Um das Prinzip zu verstehen, muss der Mensch zunächst seine erdachte Welt, seine Konstruktion, überwinden. Erst wenn er versteht, dass seine erdachten Lösungen eben nicht objektiv sind, setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass die alten Lösungen eben nicht geeignet sind, sich an die Veränderungen in notwendiger Form anzupassen. Notwendig ist hier wörtlich gemeint. Wenn Menschen zu lange an den alten Lösungen hängen, wird irgendwann eine Not eintreten. Und hoffentlich beginnt dann die Bereitschaft, die alten Lösungen in Frage zu stellen.

Zurück zu den Referenzen: sie sind Fixpunkte, die grundsätzliche für „richtig“ stehen. So dürfte beispielsweise sowohl für die Vergangenheit wie auch für die Zukunft gelten, dass nur der beste Nutzen vom Kunden belohnt wird. Die Versuche, Schlechtes für „besser“ zu verkaufen, mögen vorübergehend gelingen. Wenn aber Kunden vergleichen können, werden schlechtere Leistungen als solche erkannt. Der Kunde kauft woanders.

Wer in der Lage ist die Referenzen als Fixpunkte für sich zu akzeptieren und dann zum Kern der Lösungen durchzudringen, der hat die Freiheit für sich entdeckt und bekommt die Kraft, die Zukunft zu erobern. Wer nicht akzeptiert, dass es grundsätzlich richtige Lösungen gibt, wird sich in einer Welt von scheinbar immer neuen Innovationen verlieren. Erst zum Ende wird klar: es gibt wenige Grundsätze, die Bestand haben.

Referenzen sind in der Lage, eine hohe Konzentration zu ermöglichen, wenn sie miteinander verbunden werden. So werden Fehlentwicklungen sicher ausgeschaltet und neue Lösungen erkannt.

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