Nix ist fix?

Gerade Unternehmer welche „aus dem Gröbsten raus sind“, würden gern den Zustand beibehalten, den sie erreicht haben. Kunden bestellen, eine gute Mannschaft sorgt intern für Stabilität und die Erträge sind in Ordnung. Diese Phase kommt häufig nachdem eine größere Krise gemeistert wurde. Die Turbulenzen sind überwunden. Die großen Ziele sind als „nicht realistisch“ eingeordnet. Wenn der Griff nach den Sternen nicht geht, soll doch bitte schön die Krise nicht mehr wiederkommen. Der Erfolg müsste einzufrieren sein.

Es geht um die Gestaltung des Wandels

Was übersehen wird: wer nichts verändert, der nimmt nicht Teil an dem, was Unternehmen ausmacht. Es geht um die Gestaltung des Wandels, der erforderlich ist, weil Andere „nicht auf dem Baum schlafen“. Dieser ständige Druck wird irgendwann unerträglich. Es beginnt dann die unsinnige Suche nach Lösungen, welche der Dienstleistungsmarkt anbietet – oder es wird einfach aufgegeben. Die Vorstufe zum persönlichen Burn-Out ist erreicht.

Es muss verstanden werden wie Unternehmen wirklich funktionieren

Wie kann das passieren? Es entspricht doch nicht dem Bild eines typischen Unternehmers. Auslöser mag es viele geben. Vermutlich hängt das aber damit zusammen, dass zu Beginn eher der Wunsch nach Gewinnen allein der Auslöser für die Gründung war. Weiterhin spielen die vielen Niederlagen eine Rolle, die eintreten, wenn nicht verstanden wird wie Unternehmen wirklich funktionieren. Fehlberatungen runden das Problembild häufig ab, festzustellen an der angeblichen Beratungsresistenz.

Bessere Leistungen werden vom Kunden auch honoriert

Nix ist fix? Das ist nicht ganz richtig. Fix sollten die Ziele sein. Die Umsetzung erfolgt dann über Fixpunkte, welche als Referenzen zur Verfügung stehen, aber in kritischen Phasen nicht mehr erkannt werden. Aber auch in kritischen Phasen muss eigentlich nachvollziehbar sein, dass bessere Leistungen auch einen Mehrwert haben und vom Kunden auch honoriert werden. Aber die Bereitschaft, sich damit auseinanderzusetzen, geht verloren, weil die unternehmerischen Kräfte nachlassen.

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