Nur wer geht, kommt in seiner Zukunft an.

Wer kennt nicht die ewigen Appelle, die uns im Leben begleiten. Nicht nur die Eltern und die Lehrer erwarten etwas von uns. Auch im Arbeitsleben bleibt es bei den ständigen Anforderungen. Arbeitgeber und erst recht Kunden setzen permanent neue Forderungen.

Unternehmern ist die Sache mit dem lebenslangen Lernen durchaus klar, auch wenn es auf dem Weg in die Zukunft durchaus schwerfallen kann, sich immer wieder für das Unternehmen fordern zu lassen. Wenn aber die Kraft da ist: wofür soll eigentlich die Kraft eingesetzt werden? Woran sollen sich Unternehmer/Führungskräfte orientieren – was ist richtig?

Die Zukunft gestaltet sich pro-aktiv

Die Beraterwelt hat dafür eine schöne Wortschöpfung gefunden: pro-aktiv sollen die Lösungen sein. Es ist der Gegensatz zu re-aktiv, welches die grundsätzliche Orientierung an der Vergangenheit beschreibt. Eine pro-aktive Herangehensweise definiert sich also über Zielpunkte in der Zukunft, losgelöst von dem, was in der Vergangenheit richtig war oder richtig sein sollte. Das ist im Prinzip auch richtig so, denn die Zukunft stellt in allen Lebensbereichen immer neue Herausforderungen. Wie aber soll das konkret funktionieren?

Das Problem liegt in der Praxis eher nicht darin, die Ziele zu bestimmen, sondern sich von der Vergangenheit trennen zu können. Die alten Lösungen sind eben kein Garant für die Zukunft. Daher gilt insbesondere für Unternehmer, die Vergangenheit immer in Frage zu stellen. Es braucht allerdings immer erst die Entscheidung gegen die alten Lösungen. Erst wenn das klar ist, sind die Menschen frei, das Neue überhaupt zulassen zu können. Gelingt es nicht, die Kraft umzulenken, wird sie nur dafür eingesetzt, die Vergangenheit zu verteidigen – mit aller Kraft, die zur Verfügung steht.

Pro-aktiv zu handeln, setzt also voraus, grundsätzlich anders zu denken. Erst wenn diese Position eingenommen wird, wird schnell klar, in welche Richtung Lösungen zu entwickeln sind. Kunden brauchen die besseren Lösungen, Arbeitgeber die besseren Leistungen. Und das Unternehmen dürfen wir ebenfalls nicht vergessen: es braucht die beste Leistung des Unternehmers, wie bereits mehrfach in diesem Blog thematisiert wurde. Aber der erforderliche Krafteinsatz ist nicht zu unterschätzen. In der Praxis wird das deutlich: es gibt schließlich 1000 Gründe, um zu begründen, warum etwas nicht geht. Aber für den Misserfolg gibt es schließlich keine Entschuldigung. Kunden, Unternehmer und Unternehmen brauchen die neuen Lösungen. In diesem Sinne gilt: fang endlich an!

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