Geh zur Arbeit!

„Geh zur Arbeit“, das ist zunehmend ein Synonym für Arbeitsweisen, die viele nicht mehr wollen. Egal, ob es um die konkrete Reduzierung von Arbeitszeiten oder um diffus ausgesprochene Vorstellungen geht. Es geht um den Freiraum, den sich Menschen erarbeiten wollen. Aber diese Freiheit muss gefüllt werden, sonst verkümmert sie zur Untätigkeit. Die Formel ist leider zu einer Parole geworden, die nicht sinnstiftend ist.

Die Freiheit des Gestaltens muss erobert werden

„Geh zur Arbeit“ bedeutet nicht nur, dass stumpf abgearbeitet werden soll, wie es die meisten Menschen verstehen wollen. Es bedeutet auch, sich den Herausforderungen zu stellen, die uns nicht nur in den Unternehmen begegnen. Und nur so muss letztlich die Freiheit des Gestaltens erobert werden. Niemand bekommt etwas geschenkt, auch wenn das die Medien suggerieren. Und die sozialen Netzwerke tun ihr übriges. „Nine to five“ ist der Schlachtruf dieser neuen Sichtweisen. Alles wird scheinbar easy. Wenn der Erfolg noch nicht eingetreten ist, ist das nur eine Frage der Zeit.

Rahmenbedingungen stimmen leider für die meisten Arbeitnehmer nicht

„Geh zur Arbeit“ ist immer noch das Ziel der Verantwortungsträger, die begriffen haben, dass die Masse das nicht schafft. Die Rahmenbedingungen stimmen leider für die meisten Arbeitnehmer nicht. Die Schuld liegt zu großen Teilen in den Unternehmen, die es nicht schaffen, die Rahmenbedingungen für ihre Belegschaften entsprechend zu gestalten. Wenn aber die Rahmenbedingungen geschaffen sind, dann zeigt es sich, ob Menschen es schaffen.

Ein Start-Up aufzubauen ist kein Unternehmertum

„Geh zur Arbeit“ ist der erste Schritt in diese Richtung. Menschen können nicht warten, bis etwas geschenkt wird. Im alten Rom gab es für die Masse bekanntlich Brot und Spiele. Heute gibt es Unterstützungen in vielfältiger Form und Medien. Es wandelt sich halt die Form, nicht aber die Inhalte. Und wer das als Freiheit für sich bezeichnet, irrt. Freiheit für den Kreativen Menschen war bereits die Botschaft von Reinhard Mohn. Zwar geschrieben im alten Jahrhundert (1995). Aber auch das wird sich nicht ändern. Und auch Steve Jobs, der Guru der Neuzeit hat schon angemerkt, dass er „es nicht verstehen kann, wenn Leute sich selbst als Unternehmer bezeichnen, wenn sie in Wirklichkeit nur versuchen, ein Start-Up aufzubauen. Sie sind nicht bereit, die Arbeit auf sich zu nehmen, die für den Aufbau einer echten Firma notwendig ist“.

Unternehmen brauchen die Gestalter der Zukunft

Nur wer sich selbst entwickelt, wird die Chancen nutzen können. Und es wäre klug, wieder zur Arbeit zu gehen. Unternehmen brauchen diese Menschen. Sie sind die Gestalter der Zukunft.

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