Denkfehler: Unternehmer: Lerne richtig zu denken, sonst kostet es dich deine Zukunft

Richtiges Denken wird in den Medien immer stärker thematisiert. Nicht nur Nobelpreisträger beschäftigen sich mit dem Thema so wie z.B. Daniel Kahneman in seinem Buch „Schnelles Denken – Langsames Denken“. Es treibt gleichzeitig ebenfalls in der Informationsgesellschaft mit seinen scheinbar unerschöpflichen Informationsquellen viele Menschen an, die sich in Ihrem Leben besser positionieren wollen. Gilt doch das Motto: Wenn der Mensch scheitert, scheitert er nur an sich selbst.

Klar, da ist was dran. Denken bestimmt unser Leben und entscheidet über Erfolg im Beruf und nicht zuletzt auch über unser Glück. Aber wo liegt der Knackpunkt? Wir denken doch den ganzen Tag und glauben, dass wir die Welt richtig „sehen“. An dieser Stelle liegt das Problem so wie auch die Lösung. Wir glauben, dass wir ständig denken. Und wir glauben, dass wir richtig denken. Und wir glauben auch, dass nur die Anderen es falsch machen.

Es muss Verantwortung übernommen werden

Kahneman hat dies mit seinem Bestseller klar herausgearbeitet: Es ist eben nicht möglich, einfach nur „richtig“ zu denken. Wir werden schließlich auch von unserer Persönlichkeit geprägt und von unseren Sichtweisen auf die Welt begrenzt. Das ist richtig, bedeutet aber auch, dass wir unsere Sichtweisen in Frage stellen müssen, um zur Lösung zu kommen. In einer Welt, in der (fast) alle nur noch lernen, dass man alles verkaufen kann, wird der Sinn für die Arbeit selten in Frage gestellt. Wer das aber erkennt, hat den Zugang zum Erfolg – und vielleicht auch seinem Glück – gefunden. Gerade als Unternehmer gilt, dass es eben nicht nur um den persönlichen Erfolg geht. Es gilt, Verantwortung für das Unternehmen und die Kunden zu übernehmen. Wer dies ernst nimmt, wird besser führen und auch bessere Leistungen für Unternehmen entwickeln.

Klar, das ist nicht einfach und, wie viele erfolgreiche Unternehmer wissen, eine ständige Auseinandersetzung mit den besseren Lösungen. In einer Welt, wo inzwischen nicht nur Kunden „frei“ sind, sondern aufgrund der Wirtschaftslage in Deutschland kaum noch Fachkräfte arbeitslos sind, wird der Faktor Führung immer wichtiger. Menschen müssen geführt werden, damit auch sie sich weiterentwickeln können. Das ist die Herausforderung, der sich immer weniger Unternehmer wirklich stellen. Es ist ja zu einfach, nur die Arbeit zu organisieren. Und die Konjunktur sorgt zunächst einmal für viel Arbeit.

Erst das Ende der aktuellen Konjunkturphase wird zeigen, wer es wirklich schaffen wird. Sicherlich nicht derjenige, der sich auf den aktuellen Erfolgen ausruht.

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