Das Schaf im Wolfspelz…

Nein, sie haben sich nicht verlesen. Dies ist kein Rechtschreibfehler. Heute geht es um das Schaf – nicht den Wolf.

Sicher kennen sie die auch. Charaktere, häufig in der Führungsspitze von kleineren Unternehmen zu finden, die nach außen den „Wolf“ geben.

Sie treten selbstbewusst auf, starke Unternehmer bzw. Führungskräfte, denen die Mannschaft folgt. Nahezu bedingungslos. Häufig ohne die Handlungen und Entscheidungen zu hinterfragen. Denn: wer so selbstbewusst auftritt, ja der muss doch wissen, wo es lang geht. Auch wenn das Bauchgefühl einem hier und da schon mal sagt: da stimmt was nicht.

Die Stärke ist häufig nur Fassade…

Doch was ist, wenn das nur Fassade ist? Wenn der Wolf in Wirklichkeit nur ein getarntes Schaf ist? Eines, das eigentlich mit der Herde läuft. Das sich den Begebenheiten des vorherrschenden Systems anpasst, keine Veränderungen forciert, Innovationen und Risiken zu vermeiden versucht.

Um unangenehme Fragen abzuwenden, Mitarbeiter zu beeindrucken und auf Distanz zu halten tun Schafe eines: sie Adaptieren das Verhalten eines Wolfes. Und werden so unantastbar. Solche Charaktere schaffen es, ein Unternehmen über mehrere Jahre zu führen, nahezu ohne je selber

Nähe überlagert dabei die Wissensebene…

Solche Menschen sind häufig stark auf der Beziehungsebene – um die fachlichen Schwächen zu verdecken. Sie pflegen Beziehungen mit einer Akribie, die sie bei fachlichen Themen tendenziell  vermissen lassen.  Die Beziehungen zu den Mitarbeitern stehen im Mittelpunkt. Und wenn sich zu einzelnen Mitarbeitern keine Beziehung aufbauen lässt – nun dann werden diese auch schnell einmal ausgetauscht. Das Problem aus Sicht des Unternehmens ist nur: es sind häufig die fachlich starken Mitarbeiter, die dann das Unternehmen verlassen (müssen).

Der Leidtragende ist das Unternehmen…

Unternehmen leiden unter solchen Führungskräften. Nicht nur, dass mit Ihnen häufig der Weggang der wichtigsten Mitarbeiter beginnt. Ein großes Problem ist, dass wichtige Entscheidungen nicht getroffen werden. Denn dann müsste dieser „Wolf“ ja Position beziehen .Verantwortung für die eigenen Entscheidungen und Handlungen übernehmen. Doch das will er nicht. Denn eigentlich fühlt er sich in seiner Herde wohl… denn er ist eben doch nur ein getarntes Schaf. Und Schafe sind nun einmal für eines bekannt: sie werden niemals wirklich führen. Und das ist dann ein lebensbedrohliches Problem für ein Unternehmen mit einer solchen Führungskraft.

Erfahren Sie jetzt mehr über…

…Ziele, Nutzen oder unsere Arbeitsweise: System

…mögliche Risiken in Partnerschaften: Risiko Partnerschaften

…wann der Wunsch nach Macht zur Gefahr wird: Machthunger: Sprengstoff für die Organisation

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *