Denkbox

Denkfehler: Die Effizienzfalle oder: Das Produkt ist alles

In vielen Unternehmen wird den Mitarbeitern vor Augen geführt: Nicht das Unternehmen zahlt die Löhne, sondern die Kunden. Im Prinzip ist das richtig. Allerdings ist die Frage zu stellen, warum der Kunde diese bezahlen sollte. Zu Ende gedacht bedeutet es nämlich, dass allein das Produkt, also die Leistung den Kaufanreiz auslöst. Und das ist den meisten Unternehmern so nicht bewusst. Weiterlesen

Denkfehler: Service kostet nicht nur Geld. Kein Service kostet die Existenz!

Egal, ob Kunden sich im Handel oder im Dienstleistungsbereich umschauen: Service gibt es entweder gegen Aufpreis oder gar nicht, auch dann nicht wenn er eigentlich versprochen wird.
Kommt es aber zur Leistung, wird meistens schnell deutlich, dass Lieferanten gern einsparen, was einzusparen ist. Billigstes Material, nicht ausgeführte Leistungen und schlecht ausgebildete Mitarbeiter runden das Bild rund um die allerseits bekannte „Servicewüste“ aber. Aber was steht eigentlich hinter dem Service-Ansatz? Weiterlesen

Ein Geschäft, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft

„Ein Geschäft, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft“, schon Henry Ford hat dies früh erkannt. Eine eigentlich eine banale Erkenntnis, sollte man glauben. Wir leben in einer Welt, in der Kunden ständig bessere Lösungen erwarten. Da Kunden selber Vergleiche anstellen und bessere Lösungen bei Wettbewerbern schnell erkennen, kommt das Denken um Qualitäten, die der Kunde erwartet, wie es bereits Henry Ford verstanden hatte, zu kurz. Weiterlesen

Denkfehler: Angst frisst nicht nur die Seele – sie frisst auch die Zukunft

Unternehmerischer Erfolg kann nur entstehen, wenn ein Handlungsraum besteht, in welchem Menschen sich frei entfalten können. Nur ein solcher Freiraum ermöglicht es, zu lernen und auch Fehler machen zu können.

Entsteht dieser Freiraum nicht oder entsteht – warum auch immer – eine Situation, welche den Freiraum zunehmend einengt, kommen Ängste auf. Angst aber ist immer ein kritischer Wegbegleiter. Sie führt zu einer ständig zunehmenden Unsicherheit. Weiterlesen

Wie die Digitalisierung an den Stühlen der einstigen Kronprinzen sägt… Quo vadis Vertrieb?

Noch vor fünf bis acht Jahren war für den Vertriebler eines Unternehmens die Welt noch in Ordnung. Kunden wollten besucht und Hände physisch geschüttelt werden. Weihnachtsgeschenke und Verhandlungen beim gemeinsamen Abendessen waren für den Geschäftsabschluss scheinbar unersetzlich. Gedruckte Unternehmens- prospekte sowie Produktkataloge waren das Mittel der Wahl, um die Produkte an den Mann oder die Frau zu bringen. Der angenehme Nebeneffekt: Der Kunde war auf den Vertriebler gepolt, der Kunde „gehörte“ dem Vertriebler, und somit war auch der Vertriebler der eigentlich Mächtige im Unternehmen.

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Dienen oder ausbeuten – Eine Haltungsfrage

Es gibt unterschiedliche Ansätze, wie Unternehmer ihr Unternehmen führen können:

  • Man kann sein Unternehmen „verwalten“ – dieses Verhalten findet man manchmal in den der Gründung nachfolgenden Generationen.
  • Man kann sich aus dem Unternehmen bedienen um seine private Sphäre zu optimieren, dieses Vorgehen ist allerdings selten von langfristigem Erfolg gekrönt. Ist aber häufig – nicht nur – im Bereich der kleinen Startups zu beobachten.
  • Oder man versteht, dass man dem Unternehmen dienen muss, um langfristig von ihm leben zu können.

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Systemik: Problemmuster Entscheidung

“Nur wer sich den veränderten Rahmenbedingungen permanent anpasst, ist bekanntlich auf der Seite der Gewinner im komplexen Zusammenspiel aller relevanten Faktoren für den unternehmerischen Erfolg.”

Eigentlich auch logisch nachvollziehbar. Auf dem Weg zur Bewältigung von Problemstellungen ergibt sich eine Besonderheit: es muss ständig entschieden werden, denn ohne Entscheidungen gibt es nun mal keine neuen Lösungen. Weiterlesen

Episoden aus dem Leben – Wenn das Image wichtiger wird als der Kunde

Wir sind zurück in unserem schönen Hotel in Spanien. Morgens im Gym suche ich vergebens nach einer Yoga-Matte. Nachdem ich einen Mitarbeiter gefunden habe, erklärt dieser mir, dass die Yogamatten die „Bloggerinnen“ mit zum Strand genommen haben. Ich frage, ob diese denn wenigstens für das Hotel bloggen. „Auch…“ entgegnet er mir.
Gut, dann eben Yoga auf einem Handtuch. Geht halt auch. Die Bloggerinnen gehen wohl vor.

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Episoden aus dem Leben – wenn die Leistung nicht zum Versprechen passt.

Spanien, ein 5* Hotel einer bekannten Marke. Ein Haus in dem Service groß geschrieben wird. Ebenso Luxus und Ambiente. All das wird eindringlich über die Website kommuniziert.

Doch die eine, wichtige Regel im Marketing, dass die Kommunikation, das Leistungsversprechen, eben zur LEISTUNG passen muss, das ist hier irgendwie übersehen worden. Zum Hintergrund: das Hotel ist frisch renoviert, scheint bemüht ein (vielleicht neues?) Image aufzubauen.
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Lernen 2.0

Lernen scheint im Prinzip einfach zu sein, allerdings ist ein erheblicher Aufwand zu betreiben. Lernen ist bekanntermaßen nicht nur die Verarbeitung von Informationen, sondern vielmehr die Umsetzung in Verhalten und Anpassung der Denkweisen. Diesem Grundgedanken steht dann noch die Lernindustrie gegenüber, welche suggeriert, dass es vordergründig um die reine Wissensaufnahme geht. Weiterlesen